COUTURISTAFashion for Progressive Minds

Jacken und Mäntel in Lammfell-Optik

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Jacken in Lammfell-Optik bestimmen neben Kunstfelljacken und Puffer-Jackets die Wintersaison 2016/2017. Die französische Vogue bezeichnetet sie gar als das „Must-have der Saison“. Wie bei allen Fell-Kleidungsstücken gibt es die Jacke in Lamm-/Schaffell sowohl als Echtfellvariante als auch als „fake fur“ (Kunstfell). Wir bei Couturista sprechen uns deutlich gegen Echtfelljacken aus und bieten ausschließlich Jacken und Mäntel in Kunstfell an. Wir sind aber kein rein veganer Shop, da auch Lederartikel in unserem Portfolio zu finden sind. Bei diesen Artikeln werden jedoch, Im Unterschied zu Echtfellprodukten, die Tiere nicht ausschließlich für diesen Zweck gezüchtet und getötet, sondern ihr Fell oder das Leder stellt ein Abfallprodukt der Fleischindustrie dar.

So verhält es sich auch bei Schaf- und Lammfellprodukten. Vor diesem Hintergrund bieten wir vereinzelt auch Jacken in echtem Schaffell und -leder an. Diese haben vor allem den Vorteil, dass sie im Vergleich zur Kunstfellvariante eine längere Haltbarkeit haben, durch die Schuppenstruktur der Wollfasern besonders warmhalten und aufgrund der enthaltenen Proteine hautfreundlich sind. Nichtsdestotrotz ist unser Angebot größtenteils von Kunstlammfell bestimmt, was sich bei der niedrigeren Preisklasse bemerkbar macht und darüber hinaus rein optisch keinen Unterschied macht. Wer also die Fleischindustrie nicht unterstützen möchte, hat auch hier die Möglichkeit, zur „fake fur“-Variante zu greifen.

In der Mode wird zumeist von Shearling gesprochen, wenn es um Lamm- oder Schaffellartikel geht. Obwohl kein Konsens über dessen Bedeutung besteht, wird Shearling in den meisten Fällen als frisch geschorenes Lammfell bezeichnet, was in möglichst wenigen Schurvorgängen verarbeitet wurde. Der Trend kommt ursprünglich aus dem Boho-Chic der 1960er und 70er Jahre. Vor allem Afghanenmäntel, welche zumeist in rotbraunem Wildleder und beigefarbenen Fell an Ärmeln und Knopfleiste besetzt waren, wurden zunächst von Model und Künstlerin Veruschka Gräfin von Lehndorff und später von Musikergrößen wie John Lennon und George Harrison getragen und etabliert. In den 80er Jahren kam die Lammfell-Jacke in Form einer Flieger- bzw. Pilotenjacke zurück. Vermutlich hat nicht zuletzt Tom Cruises Filmbekleidung im „Top Gun“ dazu beigetragen.

Heute haben Jacken in Schaffell-Optik einen coolen und rauen Charme und deuten zum Teil aufgrund der vermeintlichen Naturmaterialen auf die Verbundenheit zur Natur hin. So sind einerseits vor allem Schaffell-Jacken in Wildleder-Optik en vogue, dessen Material nach außen hin - oftmals in naturfarben - verarbeitet ist, während das Schaffell auf der Innenseite, am Kragen und Revers liegt. Manche Designer färben trotz der häufigen Naturtöne das Fell in grelle Farben. Andererseits sind vor allem derbe schwarze Bikerjacken im Trend, welche ebenfalls die Schafwolle am Kragen und Revers haben. Zudem zeichnen sie sich durch Biker-Riemchen und ihr Material in Glattleder aus. Insbesondere Labels wie Saks Potts, Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Akris, Emilio Pucci oder Sacai haben sich dem Trend angenommen und diesen mitgestaltet, wie auf den internationalen Laufstegen zu sehen ist.